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Christa wollte eigentlich früher frühstücken, weil wir bei schönem Wetter zum Cap de Formentor fahren wollten, aber es war niemand im Restaurant und so konnten wir erst zur normalen Zeit gegen 1/2 10 Uhr aufbrechen. Die Wartezeit überbrückte sie aber, indem sie in die Apotheke eilte und ihre bestellten Medikamente abholte. Sie schwärmte, wie billig die hier in Spanien seien.

Das Wetter war nicht sehr schön und so machten wir eine Tour nach Valdemossa, das wir aber nur berührten und das Häusergewirr von oben von einem Parkplatz aus besichtigten. Wir fuhren durch das berühmte Künstlerdorf Deià das an den Hängen des 1062 hohen Bergmassiv des Teix liegt. Die schmale Straße führt um den Berg herum. Vor der Eroberung durch Jaume I war es eine arabische Siedlung und im Mittelalter ließen sich hier Zisterziensermönche nieder. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich eine internationale Künstlerkolonie. Mehr als die Hälfte der 600 Einwohner sind Ausländer. 

Wir fuhren weiter nach Soller. Der Name Soller stammt aus dem arabischen von Suliar = Muschel. Sie wurde so genannt, weil sie in einem Talkessel zwischen dem 1445 m hohen Puig Majot – Mallorcas höchstem Berg – und der Bucht von Port de Soller liegt. Hier bewunderten wir die Altstadt und da die sehenswerte Kirche Sant Bartumeu aus dem 16. Jahrhundert bis 15 Uhr geschlossen war. Setzten wir uns vor der Kirche auf den großen Placa de la Constitució unter schönen, großen, weitausladenden Bäumen an einen Cafétisch und tranken ein Wasser, beobachteten die Leute Einheimische und Touristen und mehrmals die altmodische Straßenbahn, den Orangenexpress, wie sie im Volksmund genannt wird, die direkt vor unserem Tisch vorbeifuhr. Leider hatte ich den Fotoapparat im Auto vergessen, so dass ich keine Aufnahme von der offenen Straßenbahn machen konnte.

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Die alte Straßenbahn
Bild aus meinem Reiseführer

Nachdem wir die Kirche besichtigt hatten, gingen wir wieder zu unserem Auto, das wir etwas außerhalb geparkt hatten, durch die Altstadt zurück. Wir fuhren dann nicht durch den 3 km langen Tunnel, sondern wählten die serpentinenreiche Straße über den 496 m hohen Col de Soller. Es war eine wunderschöne Straße mit wenig Verkehr, weil die meisten Leute durch den Tunnel fuhren. Von der Passhöhe hatten wir einen herrlichen Blick auf die Ebene von Palma. Am Ende der Serpentinen fuhren wir an den, zu Füßen des Coll de Soller gelegenen romantischen Gärten von Alfàbia, die maurischen Ursprungs sind, vorbei nach Bunyola. Bunyola bedeutet „kleiner Weinberg“. Wir sahen aber keine Weinberge, sondern in der Hauptsache Oliven, Mandelbäume, Pinien- und Steineichenwälder. Nun waren wir wieder in der Ebene von Palma und fuhren auf der Schnellstraße nach Hause.

Dort ging ich gleich schwimmen. Es war zwar immer noch trübe, aber es hatte den ganzen Tag nur in Soller ein paar Tropfen, sonst nicht mehr geregnet, und es war warm. Das Meer behielt ja sowieso seine Temperatur, aber bei schönem Wetter ist es halt angenehmer ins Wasser zu gehen. Mein täglicher Kalorienverbrauch durch Laufen war heute nicht sehr groß gewesen und so musste ich ihn durch Schwimmen erhöhen. 

Als wir ins Restaurant kamen, kam Vincenzo gleich auf uns zu, er hatte die Zigarillos für Gerd besorgt, aber nur 25 Stück. Er schwärmte, dass die hier genauso billig seien, wie in Cuba, und ich bat ihn mir doch nochmals 25 Stück und eine Flasche Feuerzeuggas, die ich auch in den Läden nicht bekommen konnte und Christa 3 Stangen Fortuna zu besorgen. Er versprach das gleich am nächsten Tag zu tun. Da er es aber immer wieder vergaß, bekamen wir sie dann endlich einen Tag vor der Abreise, aber das langte ja völlig.

Außer Michele kochte noch ein großer schlanker blonder Italiener. Ich musste Iveta erst fragen, was das für ein Landsmann sei, ich hätte ihn eher für einen Schweden gehalten. Das Essen war auch ohne Kemo sehr gut. Nur bekamen wir nicht mehr die große Schüssel Salat, sondern jeder einen Teller voll. Wir wurden aber trotzdem satt.

Nach dem Essen gingen wir noch ein Stück durch den Ort spazieren. Auf dem Hinweg gingen wir am Strand auf der Promenade entlang, auf dem Rückweg durch die Fußgängerzone.

Inzwischen hatte ein Geschäft eröffnet, dass Antiken versteigerte. Vor dem Geschäft stand ein riesiger Bulle, wie hätte man den nach Deutschland transportieren sollen? Es waren aber auch kleinere Sachen, wie Kraniche in verschiedenen Formen aus Bronze und andere Tiere vorhanden. Drinnen gab es auch Möbel, Kerzenhalter, Lampen und allen möglichen Schnickschnack, aber wir bewunderten alles nur von außen. Wir wollten ja sowieso nichts kaufen.

Da Wetter war und blieb trüb.

Wir entschlossen uns heute La Granja anzusehen. Dazu brauchte man nicht unbedingt schönes Wetter, denn es ist eine Art Museum, wenn auch zum großen Teil im Außenbereich. 

Schon zur Römerzeit und auch zur Zeit der Araber war La Granja von großer Wichtigkeit durch eine sprudelnde Quelle, die aus dem Fels trat und einen 10 m hohen Wasserfall. Die Araber hatten hier einen Weiler namens Alpich, der berühmt war für seine Mühlen und sein ausgezeichnetes Wasser, dessen Lauf nach einer unterirdischen Passage von ca. 5,5 km bei Canel noch wasserreicher wieder zu Tage tritt.

1229 eroberte Jaume I Mallorca und führte bald die Lehnspflicht ein. Ein Viertel der Insel fiel dem Grafen Nuño Sans zu, der sich in La Granja nieder ließ.

1239 trat Nuño Sans La Granja zur Gründung des ersten Zisterzienserklosters der Insel an den im Jahre 1089 gegründeten Zisterzienserorden ab. 200 Jahre später zogen die Mönche in das Bernhardinerkloster von Palma und verkauften La Granja an Mateo Vida. Dessen Familie lebte dort dann 200 Jahre lang, bevor sie es an die Familie Fortuny weitergab. Der jetzige Eigentümer, Cristobal Segui Colom, restaurierte das Gut mit seiner Familie ab 1968 und erwarb es schließlich in den achtziger Jahren.

Nachdem wir unsere Eintrittskarten gelöst hatten, gingen wir brav den Hinweispfeilen nach um alles zu besichtigen. Zuerst sahen wir einige Geräte zum Dreschen, kamen an einer Voliere mit Pfauen und Tauben vorbei (eine Taube lag gerade im Sterben, kein schöner Anblick). Wir sahen die Töpfermühle zum Mahlen des Tons, das Waschhaus, Remisen und eine Werkstatt für Wagen und Zaumzeug. Dann gingen wir etwas den Hügel hinauf und sahen einen Brunnen der über und über bewachsen war und durch die Pflanzen tröpfelte und rieselte das Wasser (so ähnlich wie in Forio, aber direkt im Fels, nicht freistehend). Wir kamen dann in den Felsengarten mit Springbrunnen und Sonnenuhr und betrachteten anschließend die Räume der Färberei mit ihren gemauerten Färbe- und Waschbecken.

Ich habe hier einen ganzen Film verknipst, aber leider ist der verschwunden. Ich habe nicht ein Bild von La Granja. Vielleicht hat Christa den Film noch, aber die ist jetzt für Wochen in Kur und nicht erreichbar. Schade! Aber ein paar Bilder aus dem Katalog, kann dir einen Eindruck vermitteln.

Im ersten Stock besichtigten wir einen Salon im florentinischen Stil mit Louis-XV-Möbeln, den Thronsaal mit Theaterbühne, den Spielsaal mit Billard- und Spieltischen, das Bügelzimmer, den arabischen Turm, der den Mönchen als Einsiedelei diente, eine Diele mit Familienbildern, ein mallorquinisches Schlafzimmer im Barockstil (18. Jahrhundert), ein Renaissanceschlafzimmer mit privatem Büro, eine florentinisch beeinflusste Galerie, von der man schöne Ausblicke in den Innenhof mit einem Springbrunnen aus dem 15. Jahrhundert, auf der anderen Seite zum Teich und Wald hatte., ein Arbeitszimmer und Apotheke mit vielen alten Geräten, ein Schlafzimmer aus dem 19. Jahrhundert, eine Spielzeugausstellung aus verschiedenen Epochen mit großem Kasperltheater, Puppen, Schaukelpferden und Dampfspielzeug (Lokomotivenausstellung) einen herrschaftlichen Speisesaal mit einem großen Wandteppich und die herrschaftliche Küche mit Geräten und Ofen. Hier wurden von zwei Frauen frischgebackene Kuchen und Pasteten angeboten, aber leider !!!! 


 

Salon

Jetzt ging es hinunter in das Erdgeschoss. Hier sahen wir die Spenglerei, eine Vitrine mit kunsthandwerklichen Beispielen, die Turbine und den Dynamo zur Stromerzeugung, mehrere Ölmühlen für die Oliven, die Kelter und den Weinkeller, Destillieranlagen für Kräuter und Likör. Auf einem großen Tisch standen viele Fläschchen mit Ölen der verschiedensten Pflanzen zum Testen und Riechen. Danach kamen wir in das Öllager mit steinernen Behältern. 

Wir sahen die Schreinerei, in der die verschiedensten Holzwerkzeuge aus alter Zeit ausgestellt waren. Dann kamen wir in einen langen Raum, der am Anfang zum Flechten von Waren aus Espartogras bestimmt war. Weiter hinten kam die Schuhmacherwerkstatt, ein Mallorquiner saß dort und machte Schuhe, die man auch kaufen konnte. Sie waren aber sehr teuer. Noch weiter kam die Schusterei für Geschirre der Zugtiere und anschließend die Schmuckwerkstatt mit Schmelzen, Walzen, Prägen und Vitrinen mit ausgestelltem Schmuck. Um eine Ecke herum kamen wir in einen Raum zum Schären der Schafe und dahinter in mehrere Räume, in denen die Wolle verarbeitet wurde mit einem mechanischen Webstuhl, einem vertikalen Webstuhl für Teppiche, einem horizontalen Webstuhl für mallorquinischen Gardinenstoff und am Ende einen Platz für die Stickerinnen. 

Jetzt hätten wir noch 1.200 m einen Waldweg begehen und einen Kohlenmeiler sehen können, aber dazu waren wir zu faul. Wir hatten die Kaskade vor der alten Kornmühle schon am Anfang bewundert (die mit den Pflanzen) und auch den Teich in dessen Nähe ein Lokomobil stand.


 

Dampflokomobil

Wir setzten uns zuerst einmal auf eine der Bänke, die im großen Hof standen. Ich hatte das Bedürfnis nach einer Zigarette und die Füße nach einer Ruhepause.

Als wir genug geruht hatten, ging es in den Keller. Hier sahen wir Käsereiutensilien, eine bäuerliche Küche, das Kornlager, eine Knetwalze und in dem Gebäudeteil aus dem 10. Jahrhundert den Gerichtssaal, die Folterkammer mit Werkzeug, das Gefängnis und die Wachstube. Ein paar Stufen höher die Kornmühle mit Betrieb durch Zugtiere.

Wir gingen dann zum Ausgang, denn dort musste es etwas zu sehen geben, denn mehrere Menschen versammelten sich dort. Es gab aber nicht zu sehen, sondern zu essen. Ganz lecker in Öl ausgebackene Kringel hatten es mir besonders angetan und so beschloss ich Mittag zu machen. Zuerst verzehrte ich meinen Riegel und dann drei von diesen leckeren Kringeln, das war zwar gesündigt, aber zu einer regulären Mahlzeit ist das nicht so schlimm als wenn ich zwischendurch etwas gegessen hätte. Es gab auch Proben von Mandel- und Feigenkuchen, die man dort auch kaufen konnte. 

Christa hatte aber Appetit auf etwas anderes und so eilte sie in die herrschaftliche Küche und erstand eine Art Pitta, die mit Fleisch, Gewürzen, Käse und Rosinen gefüllt war. Sie ließ mich mal versuchen, es schmeckte. Ich trank zwei kleine Pappbecherchen von dem angebotenen Wein (Selbstbedienung aus Fässern, zwei Weiße, zwei Rote und einen Rosé). Ich wählte einen Roten dulce - lecker!

Danach besuchten wir noch die in dem großen Hof gelegene Schmiede, die Drechslerei und die Töpferei. Die Privatkapelle des Gutes und den Verkauf von Antiquitäten und Merkwürdigkeiten und den Laden für Souvenirs ließen wir aus. 


 

Wir gingen noch ein Stück durch den anschließenden botanischen Garten, bewunderten eine tausendjährige Eiche und den Anblick des Hauses mit dem Spritzbrunnen davor.

Jetzt taten uns aber die Füße richtig weh. Wir liefen noch die knappe Viertelstunde bis zum Auto und waren froh in dessen Polster sinken zu können.

Müde vom vielen Schauen kamen wir wieder im Hotel an. Trotzdem ging ich noch zum Strand um mein tägliches Schwimmtraining zu absolvieren. Danach kam ich erfrischt und wesentlich munterer nach Hause. Ich duschte und wusch mir die Haare und dann war Christa grantig, weil sie so einen Hunger hatte, ich aber erst noch meine Haare trocknen wollte. Ich hatte ja auch Hunger, aber ich musste doch meine Zeit einhalten, band dann aber meine Haare zusammen und ging doch mit hinunter zum Essen, es dauerte ja bestimmt noch eine Weile bis es fertig war, es wurde ja immer frisch gekocht.

Am nächsten Morgen war es immer noch trüb. Wir beratschlagten und kamen zu der Überzeugung, dass es am besten sei, heute die Fahrt mit der Tren de Sóller, die seit 1912 die Städte Sóller und Palma verbindet zu machen. 

Die Touristenbahn konnten wir nicht mehr erreichen, die fuhr schon 10:40 Uhr, und wir mussten ja noch nach Palma fahren und einen Parkplatz suchen. Um 11 Uhr fuhren wir los und fanden keinen gebührenfreien Parkplatz. Direkt hinter dem Bahnhof war aber ein Parkplatz, auf dem, wie wir bevor wir hineinfuhren, sahen, noch ein Platz frei war. Wir zogen unsere Parkkarte und gingen, da der Fahrkartenverkaufsschalter der Bahn noch geschlossen war noch ein Stückchen durch eine schöne Allee (die Zickzackstraße) und die Einkaufstraße spazieren.


 
 

In der Fußgängerzone von Palma
Taubenhalter!!!! An einem schönen Denkmal auf der Placa Espanya

gegenüber dem Bahnhof in Palma


 
 
Bahnhof in Palma

Als wir zurückkamen, war der Schalter immer noch nicht geöffnet, und wir mussten noch eine ganze Weile warten. Da die Schlange der Fahrkartenkäufer schon beträchtlich an Länge zugenommen hatte, stellten wir uns abwechselnd an. Als es dann endlich los ging, war Christa gerade am Anstehen und musste die Karten kaufen.


 

Christa kauft Fahrkarten

Dann ging die Warterei am Bahnsteig weiter bis endlich der Zug eintrudelte.


 

Der Zug kommt endlich an

Wir bekamen zwei schöne Fensterplätze gegenüber und konnten die fast 2 1/2-stündige Fahrt genießen. Zuerst ging es durch Palma. Alle Autos mussten halten um den Zug durchzulassen, der eine ganze Weile durch die Stadt fuhr, bevor er die Vorstädte, die weniger schönen Industriegebiete und Brachlandgrundstücke mit Gerümpel darauf und Kleingärten erreichte. Aber bald wurde die Landschaft schöner. Schöne Gärten säumten die Geleise und weite Flächen mit Mandelbäumen. Bald kamen wir auch immer höher aber die Mandelbäume begleiteten uns weiter.


 

langsam geht es in die Serra Tramuntana
Mandelbäume begleiten uns auch hier noch


Mandeln am Baum

Die Landschaft wurde immer wilder, die Mandeln wurden von Steineichen abgelöst. Oft sah man auch nur Felsen, und wir mussten durch mehrere Tunnels fahren. Der eine davon war sehr lang, wir hatten das Gefühl, dass er gar nicht mehr enden würde.


 

Nach 2 1/2 Stunden kamen wir in Sóller an. Der Bahnsteig war gerammelt voll Menschen die alle mit dem Zug nach Palma fahren wollten. Wir beschlossen sitzen zu bleiben und gleich wieder zurückzufahren, denn der nächste Zug nach Palma ging erst um 19 Uhr, und wir waren ja schon einmal in Sóller gewesen. Christa verteidigte unser Plätze, und ich ging hinaus um eine Zigarette zu rauchen und ein paar Aufnahmen zu machen.


 


Der Bahnhof von Sòller
Nachdem die vielen Menschen eingestiegen waren.

Als wir dort warteten, fuhr die nostalgische Straßenbahn heran. So kam ich doch noch zu Aufnahmen von dieser.


 

Die Straßenbahn in Sóller

Nach einer halben Stunde ging die Fahrt wieder zurück nach Palma. Leider war das Wetter den ganzen Tag sehr trüb gewesen, so dass die Bilder nicht so umwerfend gut geworden sind, eigentlich schade, aber wir wollten bei richtig schönem Wetter ja unbedingt zum Cap de Formentor. 

Am Abend klärte das Wetter auf, die Sonne schien, und so machte ich es mir es noch ein Stündchen mit einem Buch am Strand bequem. Aber mit dem Lesen war es nichts. Ziemlich weit draußen im Meer tobte Laura mit ein paar größeren Jungen im Wasser herum, und sie kamen langsam immer mehr dem tiefen Wasser entgegen. Ich musste ein Auge auf sie haben. 

Als ich mich gerade anschickte selbst ins Wasser zu gehen, weil es mir mulmig wurde – sie brauchte nur in ein Loch zu treten oder auszurutschen, dann war es geschehen – kam Sandra angehetzt. Anscheinend hatte sie nun doch von ihrem Café aus gesehen und war erschrocken, wie weit die Kleine ins Wasser gegangen war.

Ich sprach sie an und meinte, bei diesem Spaß im Wasser, müsse Laura nun aber bald schwimmen lernen. „Ach, die ist doch noch viel zu klein,“ erwiderte sie. Aber wenn sie nicht zu klein ist so weit ins Wasser zu gehen, ist sie auch nicht zu klein um schwimmen zu lernen. 

Dann ging ich selbst ins Wasser und schwamm meine übliche Strecke quer durch die Bucht und zurück.

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